In diesem ewigwährenden Romanversuch geht es um die Geschichte einer Band aus der süddeutschen Provinz in den frühen Neunzigerjahren auf dem Weg (fast) nach oben und wieder zurück.

 

Richard ´Ritchie´ Reiser hat etliche Probleme: Er hat Abitur und weiß nicht, was er damit soll, sein Elternhaus treibt ihn in den Wahnsinn, sein Plan, das Erlernen der elektrischen Gitarre möge seine erotischen Nöte lindern, stellt sich als Irrtum heraus und er spielt in einer Classic-Rock-Coverband. Worauf er keine Lust mehr hat.

 

Zusammen mit dem talentierten und ehrgeizigen neuen Sänger Chris startet er den Versuch seine alten Kumpels zu überzeugen aus ihrer Merhzweckhallen-Kapelle eine Band zu machen, an der die Musikindustrie nicht vorbei kommt. Dabei muss er erkennen: Durch den Staub führt nicht zwanglsäufig ein Weg zu den Sternen und it´s a long way to the top (if you wanna rock´n roll).

 

Das Ganze ist eine Mischung aus Autobiographie, Fantasie, nostalgischer Verklärung und Frühdemenz. In Wirklichkeit war es nicht so wie hier beschrieben. Es war schlimmer.